------

The hide

Bei der Arbeit handelt es sich um eine raumgreifende Medieninstallation, die sich aus zwei skulpturalen Elementen zusammensetzt:
Eine von beiden ist eine frei schwebende Walze, die aus 30 gleich großen Fernsehern besteht. Diese sind kreistförmig in drei Spalten angeordnet (einarmiger Bandit). Zu sehen sind, sich in Rotation befindliche Glückspielsymbole (Zitrone, Melone, die Zahl 7, etc.) und Licht staccato Passagen. Das Rad hat die Maße von 2 x 2 Meter.

Das zweite Element ist eine, sich in einer der Ecken, auf dem Boden befindende Puppe. Diese ist farblich an das Rad angepasst. Die Maße der Puppe sind 1,80 x 0,60 Meter. Die Skulpturen bzw. Plastiken werden durch eine Soundinstallation unterstützt. Diese Soundcollage setzt sich aus Spielbetriebklängen zusammen, diese stammen aus Casinos. Das Thema der Spielhölle ist der Ausgangspunkt für die Soundinstallation. Das Thema der Klassenausstellung sind die Indianer Nordamerikas. Frank Balve befasste sich mit dem Aspekt des Glückspiels und dessen folgen auf Betreiber und Besucher (Sucht). Ein anderes Thema ist auch die Verblendung der Gesellschaft und Ablenkung von historischen Fakten.